Echo Lautsprecher illegal von Schülern in Nachtarbeit gefertigt

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So 11. Aug 2019, 13:36



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Die Serie um schlechte Nachrichten was die Sprachassistenten und ihre Lautsprecher angeht, scheint nicht abzureißen. So kam jetzt als Licht, dass Amazon seine Echo Lautsprecher bei Foxconn in China unter illegalen Bedingungen fertigen lässt.  

Schüler fertigen Echo Lautsprecher in Nachtarbeit und Überstunden

Wie The Guardian berichtet, geht aus geheimen Dokumenten hervor, dass die Echo Lautsprecher von Amazon in China bei Foxconn unter illegalen Bedingungen gefertigt wurden. Weiter haben Sie auch mit betroffenen gesprochen. Über 1.000 Schüler sind bei Foxconn beschäftigt, viele hunderte davon wurden während ihres Praktikums zu diesen Arbeitsbedingungen genötigt. Es dürfen in China zwar Jugendliche ab 16 Jahren beschäftigt werden, hingegen sind Überstunden und Nachtarbeit verboten. Es scheint so, als wollte Foxconn mit diesen Praktiken Spitzen abdecken, um entsprechend viele Echos für Amazon produzieren zu können. Ebenfalls sollen die Jugendlichen auch Teile für die Kindle Familie gefertigt haben. Laut den Informationen zahlte Foxconn 500 Yuan (ca. 63€) an Schulen, um weitere Praktikanten vermittelt zu bekommen. Diese erhielten dann 16,54 Yuan (ca. 2,10€) pro Stunde, was bei einer 40 Stunden Woche etwa 340€ pro Monat entspricht. Weiter sollen die Lehrer auch gebeten worden sein, Druck auf die Schuler unter Androhung von schlechten Noten auszuüben, um Überstunden zu leisten. Foxconn bestätigte die Vorfälle und räumte Fehler ein. “Es gab in der Vergangenheit Fälle, in denen es zu lasche Kontrollen durch die örtlichen Vorgesetzten gegeben habe”. In einer weiteren Erklärung sagten sie: “Wir haben die Aufsicht des Praktikumsprogramms mit allen Partnerschulen erhöht, um sicherzustellen, dass Praktikanten unter keinen Umständen Überstunden leisten oder Nächte arbeiten dürfen.” Amazon selbst kritisiert das Vorgehen scharf und leitet gegen: “Wenn wir Verstöße feststellen, ergreifen wir geeignete Maßnahmen und fordern sofortige Korrekturmaßnahmen”.

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Bildquelle: siehe News-Artikel
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