Projektidee: Warmwasser-Aufbereitung intelligent steuern

Allgemeine Nachfragen bezüglich der Alexa Smart Home Funktionalität.
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enrico.smart
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Fr 8. Mär 2019, 07:11

Moin Leute, 🙂

mein Kumpel Alex und ich sind Hobby-Bastler arbeiten gerade an einem Projekt. Im Grunde geht es darum, dass mit Hilfe von Smart-Home-Technologie (einem Mini-Computer) der Energieaufwand in der Warmwasserbereitung verringert wird. Unser Ziel ist es zu zeigen, dass durch geringes Investitionsvolumen große CO2-Einsparungen in der Haustechnik möglich sind.

Die Diskussionen hier im Forum sind immer super und es wird klasse Feedback gegeben. Da wir noch am Anfang stehen, würden wir gerne unsere Idee mit Euch diskutieren und Eure Meinung dazu einholen.

Unsere Projektidee haben wir hier detailliert beschrieben: https://smart-meter-tec.de

Wir freuen auf Eure Anregungen zum Lösungsansatz.


Einen schönen Tag euch und vielen Dank im Voraus

Alex und Enrico
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Fonzo
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Fr 8. Mär 2019, 12:56

enrico.smart hat geschrieben:
Fr 8. Mär 2019, 07:11
Wir freuen auf Eure Anregungen zum Lösungsansatz.
Meine persönliche Meinung dazu es ziemlich überflüssig so etwas isoliert zu betrachten. So was wird von jedem exitierenden Hausautomationssystem so oder so gemacht bzw. kann dort eingestellt und auch in einem Visualisierung dargestellt werden. Eine isolierte Darstellung in einem seperaten Dashboard nur für die Warmwasser Aufbereitung ist auch wenig zielführend, wenn das in der Visualisierung zusammen mit anderen Messwerten von jeder exitierenden Hausautomationslösung unter einer Oberfläche dargestellt werden kann.
Zuletzt geändert von Fonzo am Fr 8. Mär 2019, 13:00, insgesamt 2-mal geändert.
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paoplo
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Fr 8. Mär 2019, 13:58

Mir fiele da keine Anregung ein. Mit jedem esp8266, arduino, raspberry, etc. kann innerh. kürzester Zeit alles "smart" gemacht werden.
Diese teile sind wie dafür gemacht. Messen, steuern, regeln. Warum eigentlich nur für Warmwasser. Ein arduino kann ein ganzen Haus steuern- überwachen.
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lessandro
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Fr 8. Mär 2019, 14:19

Also ich finde die vollmundige Aussage "bis zu 15% Energiekosten sparen" interessant.

Wie wollt ihr das schaffen.

Also die Beispielrechnung für die 15% würde ich gerne sehen.

Klar rausreden kann man sich später beim Kunden immer mit es heisst ja nur "bis zu", aber es muss ja einen Fall für die 15% geben.
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Fonzo
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Fr 8. Mär 2019, 14:38

lessandro hat geschrieben:
Fr 8. Mär 2019, 14:19
Also ich finde die vollmundige Aussage "bis zu 15% Energiekosten sparen" interessant.
Das scheint als Marketing Spruch total in zu sein, selbst der Marktführer eQ3 wirbt bei Homematic IP mit bis zu 30% Energie sparen. Anscheinend ist das ein verkaufsfördendes Argument, schließlich kostet Technik ja Geld in der Anschaffung, da muss man dann zumindest versuchen vorzurechen warum sich das irgendwie lohnen sollte. Ich habe zumindest persönlich in meinem Bekanntenkreis noch niemand getroffen, der durch ein Smarthome wirklich massiv Geld eingespart hätte. Was man aber wohl sagen kann, dass man durch Hausautomation ein Komfortgewinn hat, der kostet aber eben in der Anschaffung Geld.
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hartmut.krüger
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Fr 8. Mär 2019, 15:51

Fonzo hat geschrieben:
Fr 8. Mär 2019, 14:38
Ich habe zumindest persönlich in meinem Bekanntenkreis noch niemand getroffen, der durch ein Smarthome wirklich massiv Geld eingespart hätte. Was man aber wohl sagen kann, dass man durch Hausautomation ein Komfortgewinn hat, der kostet aber eben in der Anschaffung Geld.
Allein durch Smarthome spart man nicht, man erhöht nur den Komfort.

Aber, konsequente Umrüstung beim Aufbau und dann konsequente Nutzung, kann schon ein erhebliches Sparpotential beinhalten.

Dur Ersatz aller Leuchtmittel durch SMD-Leuchtmittel haben wir 2018 630€ und gerade letzte Woche 580€ als Rückerstattung vom Energieversorger bekommen. Selbstverständlich muss man da dann die Investitionen mit abrechnen, aber es kann sich lohnen. Nur eben ist es mit einer Schalterumrüstung nicht getan.
Was es uns bringt, dass wir die Heizung jetzt auch umgerüstet haben, wird sich zeigen.
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enrico.smart
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Mo 11. Mär 2019, 20:41

Fonzo hat geschrieben:
Fr 8. Mär 2019, 12:57

Meine persönliche Meinung dazu es ziemlich überflüssig so etwas isoliert zu betrachten. So was wird von jedem exitierenden Hausautomationssystem so oder so gemacht bzw. kann dort eingestellt und auch in einem Visualisierung dargestellt werden. Eine isolierte Darstellung in einem seperaten Dashboard nur für die Warmwasser Aufbereitung ist auch wenig zielführend, wenn das in der Visualisierung zusammen mit anderen Messwerten von jeder exitierenden Hausautomationslösung unter einer Oberfläche dargestellt werden kann.
Moin Fonzo,
du hast komplett recht, eine separate Visualisierung ist nicht zielführend. Wir streben an, dass wir eine offene Schnittstelle bieten, die über API angesprochen wird.

Vielleicht haben wir uns etwas missverständlich ausgedrückt. Bei uns geht es nicht um die Warmwasser-Aufbereitung, sondern um die wirkliche Warmwasser-Erzeugung. Wir haben uns mit einem Wärmepumpen-Hesteller unterhalten und im Markt nach so einer Lösung gesucht, aber keine gefunden. Es geht darum, die Temperatur zu verringern und nicht, wie mit normal 65°C zu betreiben, sondern weniger.

Wie schätzt du das ein?

paoplo hat geschrieben:
Fr 8. Mär 2019, 13:58
Mir fiele da keine Anregung ein. Mit jedem esp8266, arduino, raspberry, etc. kann innerh. kürzester Zeit alles "smart" gemacht werden.
Diese teile sind wie dafür gemacht. Messen, steuern, regeln. Warum eigentlich nur für Warmwasser. Ein arduino kann ein ganzen Haus steuern- überwachen.
Danke dir, du hast vollkommen recht. Wir fangen mit Warmwasser an, sind zukünftig bestrebt auch Eigenstromverbrauchsregelung zu steuern, z.B. Photovoltaik-Anlagen.

Was meinst du?
lessandro hat geschrieben:
Fr 8. Mär 2019, 14:19
Also ich finde die vollmundige Aussage "bis zu 15% Energiekosten sparen" interessant.

Wie wollt ihr das schaffen.

Also die Beispielrechnung für die 15% würde ich gerne sehen.

Klar rausreden kann man sich später beim Kunden immer mit es heisst ja nur "bis zu", aber es muss ja einen Fall für die 15% geben.
Danke dir für deine Frage und das interessiert wahrscheinlich auch viele andere. Wir haben uns mit 2 Experten aus dem Wohnungsbaubereich von einem großen Wärmepumpenhersteller ausgetauscht. Laut Herstelleraussagen wird mit einer Reduktion von 1°C bei der Erwärmung/Warmhaltung des Wassers ca. 3% der Energiekosten eingespart.

Wie im Video angesprochen, gibt es in Deutschland derzeit Möglichkeiten mit niedrigerer Temperatur, als den vorherrschenden 65°C, zu agieren. Da muss natürlich die Legionellen-Bildung berücksichtig werden. Hier setzen wir mit unserer Idee an.
hartmut.krüger hat geschrieben:
Fr 8. Mär 2019, 15:51

Allein durch Smarthome spart man nicht, man erhöht nur den Komfort.

Aber, konsequente Umrüstung beim Aufbau und dann konsequente Nutzung, kann schon ein erhebliches Sparpotential beinhalten.

Dur Ersatz aller Leuchtmittel durch SMD-Leuchtmittel haben wir 2018 630€ und gerade letzte Woche 580€ als Rückerstattung vom Energieversorger bekommen. Selbstverständlich muss man da dann die Investitionen mit abrechnen, aber es kann sich lohnen. Nur eben ist es mit einer Schalterumrüstung nicht getan.
Was es uns bringt, dass wir die Heizung jetzt auch umgerüstet haben, wird sich zeigen.
Cool, dass du dadurch so viel einsparen konntest. Wir finden es klasse, wenn Leute etwas gegen den hohen Energieverbrauch tun und gegen den Klimawandel vorgehen.

Wir sind nicht primär auf den Smart-Home-Gedanken aus. Es geht hier eher um Konformität und Sicherheit bei Trinkwasser-Temperatur-Vorschriften und Legionellen-Vorschriften. Da unser Gerät hier eine Wärmepumpe ansteuert ist die Smart-Home-Funktionalität gegeben, steht aber nicht im Vordergrund.
Zuletzt geändert von enrico.smart am Mo 11. Mär 2019, 20:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Fonzo
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Mo 11. Mär 2019, 22:40

enrico.smart hat geschrieben:
Mo 11. Mär 2019, 20:52
Vielleicht haben wir uns etwas missverständlich ausgedrückt. Bei uns geht es nicht um die Warmwasser-Aufbereitung, sondern um die wirkliche Warmwasser-Erzeugung.
Hier hängt es ja davon ab was genau bei einem verbaut ist. Ich selber nutzte z.B. Nahwärme von einem Blockkraftwerk. Das Warmwasser wird in einem stark isolierten Tank zwischengespeichert. Der Tank selber kann per Strom zugeheizt werden sollte die Temperatur unter einen Grenzwert abfallen.
Um so was zu regulieren braucht man keine großartige zusätzliche Steuerung. Wenn man es billig haben will nimmt man eine Steckdose mit Temperaturfühler für um die 30 Euro, wenn man es professioneller haben will kann man eine Funksteckdose/WLAN Steckdose nutzten, die in ein bestehendes System eingebunden werden kann und einen Temperaturfühler. dann kann man so ein System auch angepasst schalten und auch die Temperatur aufzeichen und visualisieren.
enrico.smart hat geschrieben:
Mo 11. Mär 2019, 20:52
Wir haben uns mit einem Wärmepumpen-Hesteller unterhalten und im Markt nach so einer Lösung gesucht, aber keine gefunden. Es geht darum, die Temperatur zu verringern und nicht, wie mit normal 65°C zu betreiben, sondern weniger.
Vielleicht habe ich auch nicht verstanden was das besondere an dem System sein soll. Aber grundsätzlich geht es doch nur darum eine Temperatur zu messen und bei Bedarf Energie zuzuführen oder eben nicht. Das macht doch jedes existiernde Hausautomationssytem, die es im Markt gibt inclusive Datenaufzeichnung und Visualisierung. Sinnvoll ist so was so oder so nur in einer Hausautomation richtig abzubilden. dazu wird dann z.B. festgestellt ob niemand zu Hause ist bzw. wenn man sich wieder dem zu Hause nähert wird das Wasser entsprechend aufgeheizt. Wenn niemand anwesend ist, braucht man auch kein warmes Wasser. Einfacher geht das natürlich mit einer simplen Zeitschaltuhr, wenn man keine Hausautomation besitzt. Insofern habe ich noch nicht verstanden inwiefern sich jetzt Euer System von bestehenden Lösungen unterscheidet und was der Mehrwert gegenüber bestehenden Systemen bzw. Lösungen ist. Vor allem ist nicht ersichtlich was das überhaupt kosten soll. Wie gesagt eine einfache Steckdose mit Temperaturfühler bekommt man schon für 30 Euro. Wenn ich schon eine Hausautomation besitzte recht da ein Aktor und eine Temperaturfühler aus um so was zu realisieren. Ich selber nutzte dazu einen HM-WDS30-TO und HM-ES-PMSw1-Pl.
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lessandro
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Di 12. Mär 2019, 11:36

Das "Besondere" an dem System soll sein, dass Du normalerweise nur auf die Temperatur heizt, die Du brauchst und Du (z.B. einmal pro Woche) auf über ca. über 60 oder 65°C heizt, um Legionellenbildung zu vermeiden, die sich nun mal gerne bei warmen, Wasser bilden.


Also Zeitschaltuhr allein ist weniger wirksam.
Ein dummer Temperatursensor, der eine Steckdose schaltet wäre da ebenfalls zu wenig. Du musst also beides kombinieren, wo wir wieder bei der Steuerung sind.

Das soll das System können, kann aber auch jede x-beliebige Automation.


Wenn man nur eine "dumme" Warmwasseraufbereitung hat, dann gibt es auch eine Energiesparlösung "light".
Viele an Heizungssysteme gekoppelte Warmwasseraufbereitungen lassen die Einstellung einer Hysterese zu.
Da kann man die ganze Zeit zwischen "Wunschtemperatur" und Hygiene-Temperatur hin- und herpendeln lassen.
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GoodOld
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Mo 18. Mär 2019, 20:04

Hi,
habe jetzt nicht alles durchgelsen, also falls ich irgendwie am Thema vorbei schreiben sollte bitte um Verzeihung.

Also man kann mit SmartHome einiges an Kohle Sparen, bei Warmwasser-Aufbereitung sogar einiges "wenn" es sich um ein Einfamilienhaus handelt.
Man kann die Warmwasser-Aufbereitung nämlich Anwesenheitsabhängig steuern bzw. ein teil davon sogar relativ einfach, den "meisten" Strom verbraucht z.B. bei uns im Haus die Zirkulationspumpe, diese läuft ständig und verbraucht so immer "bin mir jetzt nicht sicher" aber so um die 15-25W.
Die kann man locker sparen indem man sie ausschaltet wenn keiner da ist, einfach eine Anwesenheitskontrolle machen und schon läuft sie nur wenn sie wirklich gebraucht wird.

Gruß
Eddy
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