Blick über den Tellerrand: um welche Dinge ich Google-Assistant-Nutzer beneide

Quelle: GAssistant

Eigentlich schreiben wir hier ausschließlich über Amazons Alexa, allerdings wollen wir heute doch auch mal etwas über den Tellerrand hinaus schauen. Dazu werfen wir einen Blick auf Alexas hertesten Konkurrenten: den Google Assistant.

Die Kollegen von GAssistant.de gingen letzte Woche bereits auf die Vorteile von Alexa ein, nun wollen wir uns auch wagen, der Wahrheit ins Gesicht zu blicken und einmal auf die technischen Highlights vom Assistant einzugehen, auf die wir in der Alexa-Welt leider bisher verzichten müssen.

Android Einbindung

Quelle: Google

Mittlerweile hat es Amazon zwar geschafft, dass auch über die App, auf dem Android oder iOS-Smartphone, auf Alexa zugegriffen werden kann. Dies ist jedoch keineswegs mit der Integration des Google Assistant in Android zu vergleichen. Der Google Assistant lässt sich sogar bei ausgeschaltetem Display, auf den meisten Android-Smartphones, auf Zuruf starten.

Amazon hatte durch Kooperationen mit u.a. HTC probiert, ihren Assistant als Standard auf Smartphones auszuliefern. Ein wirkliches Erfolg war dies aber scheinbar nicht, zumindest ist kaum ein Hersteller diesem Beispiel gefolgt.

Native YouTube Unterstützung

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Die direkte Unterstützung von YouTube ist beim Assistant wohl nicht verwunderlich, schließlich ist YouTube ein Tochterunternehmen von Google. Beim Assistant ist kein zusätzlicher Browser oder ähnliches notwendig, um den gewünschten YouTube-Kanal abspielen zu lassen. Einfach zurufen und es läuft.

Hier können wir nur hoffen, dass sich Amazon und YouTube eines Tages einigen werden, so dass auch Alexa-Nutzer diese Vorteile wieder nutzen können.

Lass uns chatten

Mit dem Google Assistant muss nicht zwangsläufig gesprochen werden. Es kann mit ihm, über die entsprechende App, auch einfach gechattet werden. Wenn man sich in der Öffentlichkeit bewegt, kann das durchaus sehr praktisch sein.

Es sollte technisch kein großes Problem sein, dies auch bei Alexa nachzurüsten. Eine ähnliche Funktion liefert nämlich schon die Alexa Entwicklerkonsole, um die entwickelten Skills testen zu können. Uns würde es jedenfalls sehr freuen, wenn wir diese Funktion auch bald auf dem Smartphone nutzen könnten.

Voice Match

Die Erkennung und Zuordnung von Stimmen wurde bereits von Amazon vor einiger Zeit angekündigt. In den USA scheinen die „Voice Profiles“ auch schon ausgerollt zu sein, jedoch haben wir davon hier in Deutschland bisher noch nichts nutzen können. Google ist da schon weiter und hat die Funktion schon einige Zeit auch in Deutschland am Start.

Diesen Punkt könnte Amazon mit der Einführung der „Voice Profiles“ in Deutschland sehr schnell aus dem Weg räumen.

Künstliche Intelligenz / Maschinelles Lernen

Auch im Bereich der künstlichen Intelligenz kann Google glänzen. Schließlich forscht Google auch schon viele Jahre an diesem Thema. Dies lässt sich unter anderem daran erkennen, dass der Assistant bereits ziemlich gut Kontexte verstehen kann. Amazon ist hier auch bereits dran, jedoch warten wir hier auch noch auf die Einführung in Deutschland.

Auf der Google I/O wurde sogar gezeigt, wohin die Reise mit dem Assistant gehen soll. So soll dieser zukünftig auch Termine für den Nutzer vereinbaren können. Dazu ruft er einfach selbstständig das gewünschte Restaurant an.

Fazit: Alexa KANN das aufholen

Einige der genannten Punkte könnte Amazon ziemlich schnell aufholen. Warum sie das Potential hier auf der Strecke lassen, ist uns dabei unklar.

Im Bereich der künstlichen Intelligenz und dem maschinellen Lernen hat Google jedoch einen großen Vorsprung, den Amazon in nächster Zeit wohl eher nicht aufholen kann. Wir sind jedoch trotzdem sehr gespannt, ob uns Amazon da vielleicht doch noch überraschen kann.

Letztendlich ist die Konkurrenz zwischen Amazon und Google jedoch unser Vorteil, da so die Entwicklung neuer Funktionen, deutlich vorangetrieben wird.

 

Übrigens, alle weitere Informationen und News zum Google Assistant findet ihr bei unserem Partner GAssistant.de:

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